Welche Schutzkleidung brauchen Elektrofachkräfte?
Wo an oder in der Nähe spannungsführender Teile gearbeitet wird, greift der Störlichtbogenschutz nach EN 61482. Häufig kommt Antistatik nach EN 1149 dazu. In der Praxis arbeiten Elektrobetriebe deshalb meist mit Multinorm-Kleidung, die mehrere Schutzfunktionen in einem Kleidungsstück vereint.
Worauf es in dieser Branche ankommt
- Störlichtbogen
- Der gefährlichste Fall im Elektroalltag — die Kleidung muss die Energie abhalten, nicht weiterleiten.
- Antistatik
- Elektrostatische Aufladung vermeiden, wo empfindliche Technik oder Zündrisiken im Spiel sind.
- Mehrere Normen in einem Stück
- Multinorm-Kleidung erspart das Kombinieren einzelner Schutzteile.
- Auftritt beim Kunden
- Serviceeinsätze in Wohnungen und Büros — gepflegt bleibt Pflicht.
Passende Marken aus unserem Sortiment
- Blåkläder
- Mascot Workwear
Relevante Schutznormen
- EN 61482
- Schutz gegen thermische Gefahren eines Störlichtbogens
- EN 1149
- Elektrostatische Eigenschaften
- EN ISO 11612
- Hitze und Flammen
- EN ISO 20471
- Warnschutz bei Arbeiten im Verkehrsbereich
Ob eine Norm verbindlich ist, ergibt sich immer aus der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers (SUVA/EKAS) — nicht aus der Branche allein.
Für diese Betriebe haben wir gearbeitet
Weitere Kundinnen und Kunden
- Hochreutener Elektro
- Helfenberger Elektrotechnik
- Derungs Licht
Häufige Fragen
Was ist Multinorm-Kleidung?
Kleidung, die mehrere Schutznormen gleichzeitig erfüllt — etwa Störlichtbogen, Flammschutz und Antistatik in einem Stück. Das erspart das Kombinieren einzelner Schutzteile.
Darf Schutzkleidung für Elektroarbeiten bedruckt werden?
Ja, sofern die Platzierung die Schutzwirkung nicht beeinträchtigt. Bei zertifizierter Ware prüfen wir das vor der Produktion.
Wann ist Störlichtbogenschutz Pflicht?
Wenn die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers ein entsprechendes Risiko ergibt — insbesondere bei Arbeiten an oder nahe spannungsführenden Teilen.